ganzheitliche Zahnheilkunde - bewusste Lebensführung

Umweltaspekte - auch in der Zahnarztpraxis

Umwelt- & Naturschutz ist für mich schon seit langer Zeit eine Selbstverständlichkeit, sowohl in der Lebensweise als auch im privaten Haushalt – und damit selbstredend auch in meiner Praxis.
Nicht wenige der Erkrankungen unserer Zivilisation liegen u.a. auch in Umweltproblemen begründet, sind also hausgemacht. Die umweltschonende Ausrichtung meiner Praxis hat damit – neben meiner ganz persönlichen Überzeugung, der Schonung von Ressourcen und der Rücksichtnahme auf die Mitgeschöpfe - auch Beispiel- & Vorbildcharakter in gesundheitlich relevantem Sinne.
Gerne informiere ich Sie deshalb über die in dieser Praxis realisierten Massnahmen:

Diese Praxis ist amalgamfrei, seit nahezu 20 Jahren verwende ich diesen Werkstoff nicht mehr.
Quecksilberhaltiger Amalgamschlamm entsteht trotzdem beim Ausbohren alter Füllungen und wird durch eine im Behandlungsstuhl eingebaute, aufwendige Amalgamabscheideanlage aufgefangen.
Material- & Gerätebeschaffung; Zusammenarbeit mit Firmen & Dienstleistern: grundsätzlich bevorzugen wir Qualität vor Quantität und soweit möglich regionale Produkte vor jenen mit grossen, unökologischen Anlieferungswegen.
In der Zusammenarbeit bevorzugen wir soweit möglich regionale Firmen und Dienstleister zur Förderung regionaler Arbeitsplätze und für mehr Menschlichkeit in einer sich immer mehr entfremdenden Welt
Wandfarben, Bodenbeläge & Möbel bestehen – soweit lieferbar - aus ökologisch einwandfreien Materialien.
Wasser:  alle Wasserhähne verfügen über die verbrauchsreduzierenden AQUA-CLIC’s.
Strom: der Strombedarf dieser Praxis wird zu 100% durch Ökostrom gedeckt; unser Verbrauch sinkt seit Jahren stetig. Den allgegenwärtig um sich greifenden Standby-Wahn unterbinden wir durch abschaltbare Steckdosenleisten. Herkömmliche Glühbirnen haben wir keine mehr. Wegen der Qualität des Lichtes setzt unsere Beleuchtungstechnik statt dessen auf Halogenlampen der Effizienzklassen B oder C und verzichtet sowohl aus Gründen des Umweltschutzes als auch aus gesundheitlichen Erwägungen auf Energiesparlampen, welche wegen des Quecksilbergehaltes Sondermüll sind und deren unsauberes Lichtspektrum nachweislich depressiv macht. Da im Herbst 2011 die Halogenlampen Effizienz B wieder vom Markt genommen wurden (die mit Effizienz C und D sind unlogischerweise geblieben), können wir unsere „B-“Lampen nur noch aufbrauchen und haben an verschiedenen Orten der Praxis auf LED-Beleuchtung (Effizienz A) umgestellt, obwohl das Licht damit leider weniger schön ist.
Elektrosmog wird so gut als möglich vermindert, indem wir auf schnurlose Telefone, kabellose Computeranlagen und ähnliches konsequent verzichten.
Papier: konsequent nur in Recyclingqualität, sowohl im Büro als auch im Hygienebereich. Da neueste Recycling-Papiere so hell sind, dass sie als solche gar nicht mehr erkennbar sind, erhalten unsere Briefe mittlerweile einen entsprechenden Vermerk. Einseitig bedruckte Blätter werden in Fax und Kopierer weiterverwendet. Es wird i.d.R. doppelseitig gedruckt bzw. das Seitenlayout im Büro grundsätzlich so gehandhabt, dass kein neues Blatt mit nur einigen wenigen Zeilen entsteht !
Putz- & Reinigungsmittel müssen wo immer machbar zu 100% biologisch abbaubar bzw. unschädlich für die Umwelt sein.
Wir bevorzugen Produkte von ökologisch konsequent agierenden Herstellern.
Abfallverminderung & Recycling:  bedingt durch die in einer Praxis unerlässliche Hygiene und die gesetzlichen Auflagen zum Infektionsschutz bleibt mehr Abfall als wir möchten - wir vermeiden ihn dennoch wo immer möglich.
Selbstverständlich beachten wir die für das Wertstoff-Recycling nötige Abfalltrennung.
Verkehr: meine Mitarbeiterinnen und ich bewältigen den Weg zur Praxis i.d.R. mit dem öffentlichen Verkehr.
Umweltschutzorganisationen  ... werden in ihrer Arbeit von dieser Praxis unterstützt.